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Unsere Experten für Endokrinologie

ENDOKRINOLOGIE IN OLDENBURG

Endokrinologie ist die Wissenschaft der „Inneren Sekretion“. Zellen und Organe des Körpers kommunizieren untereinander über Botenstoffe (Hormone), die sie an das Blut oder Gewebe abgeben und die dann an anderen Zellen als Signal wirken.

Diese  komplexen Steuerungsmechanismen sind erforderlich für Wachstum, Entwicklung, Fortpflanzung, aber auch für die Anpassung an die Umwelt und die Reaktion auf Belastungen und Stress. Ärzte für Endokrinologie behandeln unter anderem Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und ihrer übergeordneten Zentren im Gehirn (Hypothalamus), der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Nebennieren und der Geschlechtsdrüsen (Gonaden).

LEISTUNG

Grundlage der Diagnostik und Behandlung von Hormonerkrankungen ist immer das ärztliche Gespräch, die Erhebung der Vorgeschichte, die Aufnahme und Ordnung der beschriebenen Beschwerden und die körperliche Untersuchung des Patienten.

Als Ergänzung zur körperlichen Untersuchung werden Ultraschall-Untersuchungen speziell der Hormon produzierenden Organe durch hoch auflösende Ultraschallverfahren kombiniert mit einer doppler-sonographischen Gefäßdarstellung durchgeführt.

Als orientierende Untersuchung zur Erfassung der Körperzusammensetzung können durch Bioimpedanzmessung der Wassergehalt des Körpers und orientierend Fett- und Eiweißgehalt bestimmt werden.

Durch Ultraschalluntersuchung kann orientierend die Knochendichte geprüft werden. Es handelt sich nicht um eine exakte Knochendichte-Messung, sondern um eine orientierende Erfassung von Daten zur Verlaufsuntersuchung.

Grundlage vieler Untersuchungen ist die Entnahme von Blut zur Bestimmung von Hormonen und Stoffwechselprodukten.

Da Hormone ständig reguliert werden, wird diese Hormonuntersuchung häufig ergänzt durch Stimulations- oder Suppressionsteste mit mehrfacher Blutuntersuchung unter unterschiedlichen Bedingungen.

Zusätzliche Untersuchungen erfolgen durch Untersuchung von spontan gelassenem oder über den gesamten Tag gesammelte Urin bzw. durch mehrfache Sammlung von Speichelproben.

Eine korrekte Diagnose und die Planung einer Behandlung erfordern ein Zusammenführen all dieser Befunde. Diese werden jeweils in einem Arztbrief dem zuweisenden Arzt und in der Regel auch dem betroffenen Patienten nach Vorlage aller Befunde abschließend mitgeteilt.

BIOIMPEDANZ

Hormone bestimmen den Aufbau und die Zusammensetzung unseres Körpers, während die Ausstattung unseres Körpers mit seinen unterschiedlichen Geweben wie Fett, Muskulatur und Knochen wiederum einen Einfluss auf Stoffwechsel und Hormone hat.
Wichtig für die Beurteilung eines Patienten sind immer die Messung von Körpergröße, Körpergewicht und ggf. Maße des Körpers wie Bauchumfang. Weitere Eigenschaften des Körpers können durch eine Messung der Bioimpedanz beschrieben und dokumentiert werden. 
Die Bioimpedanz-Messung ist eine schmerzlose, ungefährliche Messung des elektrischen Widerstandes des Körpers mittels auf der Haut platzierter Elektroden. Erfasst wird dabei die  Körperzellmasse sowie das Verhältnis des Körperwassers innerhalb und außerhalb der Körperzellen. Aus diesen Daten können annäherungsweise die Fettmasse und Muskelmasse des Körpers berechnet werden.   
Solche Messungen haben keinen diagnostischen Wert, sind jedoch hilfreich bei der Beschreibung und Dokumentation von Langzeitverläufen bestimmter Erkrankungen.

KNOCHENDICHTE

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) gibt Hinweise auf die Dichte bzw. den Kalksalzgehalt des Knochens.
Bei einer vergleichsweise niedrigen Knochendichte bzw. vor allem bei einer übermäßigen Abnahme der Knochendichte im Verlauf besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche.
Die Osteodensitometrie ist somit unverzichtbarer Bestandteil der Osteoporose-Diagnostik. 
Üblicherweise werden dabei digitale Röntgenverfahren eingesetzt, Standard ist die Dexa-Messung (engl. dual-Energy X-ray absorptiometry).
Diese Untersuchungen sind kostenintensiv, werden selten von den Krankenkassen übernommen und verwenden Röntgenstrahlen. Zur Therapieplanung bei Osteoporose sind sie aber unerlässlich.

SONOGRAPHIE

Die Sonographie (Ultraschalluntersuchung) ermöglicht die bildliche Darstellung von Strukturen innerhalb des Körpers.
Mittels einer Sonde wird ein Ultraschall (ein Schall mit einer Frequenz oberhalb der menschlichen Hörschwelle) in den zu untersuchenden Körper gesendet. Dieser Schall wird  von unterschiedlichen Geweben unterschiedlich reflektiert und dabei gestreut. Aus diesen reflektierten Schallwellen werden dann Abbildungen des Körperinneren errechnet, ähnlich den Röntgenbildern. Bei der Ultraschalluntersuchung werden aber keine schädlichen Röntgenstrahlen eingesetzt.  
In der Endokrinologie werden vor allem endokrine Organe wie die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen, die Nebennieren, die Hoden, die Eierstöcke usw. dargestellt. Dabei werden die Struktur des Organs und mit einer Farbdopplersonographie gezielt die Durchblutung des Organs bzw. von Teilen des Organs beurteilt. 
Sonographie-Befunde sind schwer zu dokumentieren. Wesentlich ist die Interpretation der sich bewegenden Bilder während der Untersuchung mit der individuellen Erfahrung des jeweiligen Untersuchers.

HORMONBESTIMMUNG

Die Bestimmung und Interpretation von Hormonanalysen unter exakt definierten Bedingungen ist eine zentrale Aufgabe eines Endokrinologen.
Einzelheiten finden Sie im Bereich Hormonlabor.

Hormone sind „bewegende Systeme“, die miteinander in Beziehung stehen und die nur in Kenntnis der Bedingungen bei der Gewinnung des Probenmaterials zusammen mit anderen gleichzeitig bestimmten Parametern und in Kenntnis der jeweils eingesetzten Bestimmungsmethode zu interpretieren sind.
An der Praxis für Endokrinologie und Diabetologie in Oldenburg werden deshalb diese Analysen sämtlich im praxiseigenen Labor unter endokrinologischer Leitung durchgeführt.