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Medicover München Neuroendokrinologie / Prof. Stalla und Kollegen

Sprechzeiten

Montag 8.15 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Dienstag 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch 07.30 - 12.00 Uhr
Donnerstag 07.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Freitag 07.30 - 12.00 Uhr.

Bluthochdruck: Facharztpraxis in München behandelt diese "Volkskrankheit"

Bei behandlungsbedürftigem Bluthochdruck finden Patientinnen und Patienten Fachärzte bei Medicover Neuroendokrinologie am Orleansplatz. Freie Termine für die Sprechstunde können Sie in unserem Eintrag im Portal Doctolib sehen und buchen.

Was haben Nebennierenerkrankungen, Conn-Syndrom oder Phäochromozytom mit Bluthochdruck zu tun?

Eine Bluthochdruckerkrankung gehört zu den sogenannten „Volkskrankheiten“ und betrifft altersabhängig mindestens 30% der Bevölkerung. Während ein Großteil der Bluthochdruckerkrankungen keiner direkt behandelbaren Ursache zugeordnet werden kann (sogenannter „idiopathischer Bluthochdruck“), werden bis zu 10% der Bluthochdruckerkrankungen durch eine Hormonstörung bedingt. Allen voran handelt es sich hierbei um eine Störung der „Salz-Wasser-Haushalts-Hormone“, die als Conn-Syndrom oder primärer Hyperaldosteronismus bezeichnet wird. Aldosteron wird in der Nebennierenrinde hergestellt und ist unser wichtigstes Hormon zur Blutdrucksteuerung. Eine übermäßige Ausschüttung von Aldosteron kann entweder durch einen (gutartigen) Tumor der Nebenniere oder durch eine meist beidseitige Nebennierenvergrößerung verursacht werden. Je nach Ursache kann in einigen Fällen die Bluthochdruckerkrankung durch eine Operation kuriert oder durch die zielgerichtete Medikation deutlich besser kontrolliert werden. Eine deutlich seltenere Erkrankung, die zu einer meist attackenartigen Blutdruckentgleisung führt, ist das Phäochromozytom. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen meist gutartigen Knoten im Nebennierenmark, der zu einer unkontrollierbaren Produktion von den Stresshormonen Adrenalin und Noradrenalin führt. Dies kann neben der relevanten Blutdruckspitzen häufig mit plötzlich auftretenden Kopfschmerzen, Herzrasen und vermehrten Schwitzen einhergehen. Daneben kann auch eine Überproduktion von Cortisol zu einer Blutdrucksteigerung führen, wobei hierbei meistens auch anderen klinische Zeichen vorhanden sind. Sämtliche hormonelle Störungen, die zu einer Bluthochdruckerkrankung führen können, werden in unserer Praxis durch standardisierte Testungen und kontrollierte Blutentnahmen abgeklärt. Häufig ist vorab eine Umstellung der antihypertensiven Medikation notwendig und es gilt besondere präanalytische Bedingungen einzuhalten, um Doppeluntersuchungen und fehlerhafte Befund zu vermeiden.